Konsequent inkonsequent

Die Erde im Jahr 2015.
Zu keinem anderen Zeitpunkt der Geschichte war es der Menschheit als Ganzes so leicht, an Informationen zu gelangen über die Dinge, die in der Welt vor sich gehen. Sicher, es gibt auch viel Fehl- und Falschinformation, ganz zu schweigen von pseudaufklärerischen Bemühungen wie etwa wirklichen und übertriebenen Verschwörungstheoretikern.
Doch mein Thema sollen nicht Verschwörungstheorien sein, dies nur am Rande. Der Knackpunkt des Artikels sind die ernsthaften und glaubhaften Informationen, die von vielen engagierten und bemühten Menschen zusammengetragen wurden, um die Zusammenhänge des Weltgeschehens begreiflich zu machen. Doch nicht nur dies. Denn allein schon durch reines Hinsehen und anerkennen der Tatsachen muss klar machen, dass wir in einem System leben, das alles andere ist als das, was uns vorgemacht wird.

Kurz- Wir wissen alle, dass wir hintergangen, belogen und betrogen werden. Die paar, die es nicht wissen, tragen selbst Schuld daran, weil sie die gleichen Möglichkeiten haben sich zu informieren wie alle anderen. Niemand kann heutzutage mehr ernsthaft behaupten, er wisse nicht, was vor sich geht.

Alle Ausreden und Rechtfertigungen, derer sich bedient wird, müssen als das entlarvt werden was sie sind:
Als die reine Angst davor, sich eingestehen zu müssen, dass man sein Leben lang an das Falsche geglaubt hat und die Angst vor dem Verlassen der Komfortzone, wenn wenn sich gegen dieses System stellt. Immerhin muss man sich auch die Frage der Prioritäten stellen. Denn wenn man sich ernsthaften Gewissens Fragen stellt, die an die Grundlagen der Gesellschaftsordnung gehen, muss man sich auch die Frage stellen, wie wichtig es denn nun eigentlich wirklich ist, wie gut erwachsene Männer einem Ball hinterherlaufen und Tore schießen können.
Man muss doch einfach nur hinsehen und es ist nicht nachvollziehbar, warum erwachsene Menschen, die an sich den Anspruch stellen, nicht dumm zu sein, es vorziehen, sich von einem Regime aus Betrügern in einen goldenen Käfig sperren zu lassen, anstatt sich würdevoll und gerecht regieren und führen zu lassen. Die Lehren aus der Geschichte aller Länder sollte doch zweifelsfrei belegen, welche Konsequenzen mit einer solchen Haltung einhergehen. Ignoranz und Gleichgültigkeit gegenüber ungerechten Obrigkeiten hatten IMMER Unrechtssysteme, ausufernde Bevormundung und absolute Abhängigkeit zur Folge.

Auf diesen Punkt laufen wir nicht zu, wir sind bereits darin. Denn die Ursachen für Meinungseinschränkungen, Gleichschaltung und falsche Ideologien sind längst gelegt und werden de facto seit langem umgesetzt.
Wer gegen die Grundlagen dieser Gesellschaftsunordnung spricht, muss mit allerlei negativen Konsequenzen rechnen, von gesellschaftlicher Ächtung bis hin zu juristischen Folgen.

Was nun aber diejenigen betrifft, die den Mut haben, sich zumindest dagegen auszusprechen, ob in Blogs, Foren, Demonstrationen, Initiativen oder wie auch immer, auch hier muss mahnend angemerkt werden, dass es einfach nicht ausreicht, anzuprangern und Wissen zu vermitteln. Dies kann lediglich der erste Schritt sein, aber wie soll es weitergehen, wenn man mehr Ambitionen hat als lediglich zu klagen?
Welche Verantwortung muss aus all dem Wissen und aus all den Informationen hervorgehen, die in den letzten Jahren offenbar wurden durch die Arbeit seriös arbeitender Individuen und Gruppierungen? Ist es konsequent, nur immer weitere Details ans Licht zu bringen, die letzten Endes nur all das bestätigen, was man ohnehin schon weiß. Nämlich, dass schon die Grundpfeiler dieser Gesellschafts- und Obrigkeitsstruktur von Grund auf falsch und faul sind und dass es einfach anderer Grundsätze bedarf, um die menschliche Zivilisation endlich wirklich in einen Zustand der Ordnung zu versetzen. In einen Zustand, in dem die Menschen friedvoll zusammenleben und auch keinen Schaden an der Natur hinterlassen.

Kurz. Wenn Taten ausbleiben, so ist das Wort ohne Wert. Viele sehen ja ihren Auftrag lediglich darin, aufzuklären und weitere Einzelheiten anzuprangern. Gut, nicht jeder kann aktiv werden, allein aufgrund fehlender Möglichkeiten. Doch möchte ich an dieser Stelle auch dazu aufrufen, ein paar Schritte weiterzudenken. Was, wenn keine Einigung erzielt werden kann, um einzugreifen? Was, wenn alle Informationen, die wir mittlerweile besitzen, im Äther verpuffen, weil niemand den nächsten logischen Schritt wagt? Weil sich selbst die Wissenden auseinandertreiben lassen, anstatt gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, die zu einer besseren Ordnungsstruktur führen?
Auf diese Frage, kann es, wie wir alle wissen, nur eine Antwort geben. Denn so untätig, wie die Dissidenten letzten Endes sind, so fleißig ist die Gegenseite…

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